Das Flexible. Singulär plural sein (!)

Dienstag, 8. November 2005, 17:18 Uhr

Dozentin: Marion Strunk, Prof. Dr., Kulturwissenschaftlerin, Künstlerin, Studienleiterin NDS Cultural/Gender Studies HGK Z

 

Lernziele

Die Studierenden lernen die aktuellen Diskurse zur Frage der Flexibilität in den Gender/Cultural Studies kennen, sie können diese in den Kontext von Kultur, Kunst und Film verstehen und bedenken, sie klären Begrifflichkeiten und befragen sie (Emanzipation, Genderverhältnisse, Macht, Selbstreflexion und Selbstdarstellung, Flexibilität u.a.).

 

Lerninhalte

Flexibilität gilt unter derzeitigen kulturellen Bedingungen als Risiko und Chance zugleich. Im Kontext von Kunst ist Flexibilität eine subversive Möglichkeit von Subjektivität und Positionierung, im gesellschaftlichen Kontext produziert sie Unsicherheiten. Wie können kulturelle und künstlerische Praktiken in diesem Prozess reflektiert werden oder in sie einwirken? Welche Diskurse sind in diese Praktiken aufgenommen worden und wie können sie für eine kritische Kulturproduktion wirksam sein ?

 

Bibliographie/Literatur:

Judith Butler, Gefährdetes Leben, Frankf./M. 2005.

Judith Butler, Kritik der ethischen Gewalt, Frankf./M. 2003.

Judith Butler, Psyche der Macht, Frankf./M. 2001

Jean-Luc Nancy, singulär plural sein, Berlin 2004.

Richard Sennet, Die Kultur des neuen Kapitalismus,

Berlin 2005.

Sven Opitz, Gouvernemantalität im Postfordismus, Hamburg 2004.

Wolfgang Pircher (Hg.), Governmentality Studies, Münster 2004.

Josph Vogel (Hg.): Positionen zu einer Philosophie des Politischen, Frankf./M. 1994.

Rainer Winter (Hg.): Die Fabrikation des Populären. Der John Fiske Reader, Bielefeld 2001.





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